Why Rye? Eine (kleine) Ode an den Rye Whiskey


Why Rye? Eine (kleine) Ode an den Rye Whiskey

English version below.

 

Die meisten Menschen kommen an irgendeinem Punkt ihres Lebens mit Whisky oder Whiskey in Berührung. Insbesondere in jungen Jahren, in denen die Experimentierfreudigkeit bei alkoholischen Getränken noch höher ist, mischt man gerne zusammen, was man nur zusammenmischen kann.

 

Eines der Getränke, das meistens in einen Cocktail „hineinrutscht“, ist Whiskey. Jack Daniel's, Jim Beam und andere Vertreter ihrer Art. Leider führt dies oft dazu, dass diese Getränke mit der Erinnerung an frühere Exzesse, in späteren Jahren verschmäht werden.

 

Aufgrund dessen habe ich in meinem Leben bereits mit vielen Menschen zu tun gehabt, die amerikanischen Whiskey oder Whiskey amerikanischer Machart, schlicht mit einer verzerrten Grimasse abgewehrt haben.

 

Ich selbst gehörte ebenfalls zu dieser Sorte Mensch. Nicht, weil ich früher zu viel Jacky-Cola in mich hineingeschüttet habe, sondern, weil mir das Merchandising, das Jack Daniel's für ihren Old No. 7 an den Tag legt, nicht behagt. Die Flasche eines edlen Getränks wie Whiskey, sollte nicht zwischen den Beinen einer Frau beworben werden.

 

Lange Jahre gab es keinen amerikanischen Whiskey in meiner Sammlung. Nicht einen einzigen. Bis ich eines Tages dreist übers Ohr gehauen wurde und es auch noch gut fand.

 

Alles Banane

 

Wer die Verkostungsnotizen dieses Blogs liest, der liest Verkostungsnotizen, die bei Tastings entstehen, die per Skype stattfinden. Aufgrund der Tatsache, dass mein Blog-Partner Nick in München wohnt, ich selbst aber in Stuttgart, bleibt uns oft nichts anderes übrig, als uns Samples hin und her zu schicken und diese dann per Skype zu verkosten. Das klingt vielleicht nach wenig Ambiente, ist aber ebenfalls sehr gut durchführbar, schiebt man die technischen Tücken hier und da mal beiseite.

 

Der Vorteil des Hin-und-Her-Schickens ist, dass man dann und wann ein Blind-Sample in die Lieferung mit einbinden und so sein Gegenüber überraschen kann. Vor einigen Jahren bekam ich eben solch ein Sample von Nick zugesandt, das wir eines schönen Abends verkosteten. Zwar wurde ich freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen amerikanischen Whiskey handelt. Mehr Informationen bekam ich jedoch nicht.

 

Als wir den Whiskey im Glas verrochen, stiegen mir wunderbare Holz- und Vanillenoten in die Nase, gefolgt von einer traumhaften Bananen-Note. Der Whiskey schmeckte süß, mit einer leichten Rauchnote im Abgang. Nun wusste ich bereits vorab, dass Nick einige hochwertige Amerikaner sein Eigen nennen durfte, also rätselte ich mich durch seine Sammlung, nicht ahnend, welch Schelm mir durch mein Notebook hämisch zugrinsend einen Jack Daniel's Old No. 7 untergejubelt hatte.

 

Über den eigenen Schatten geschubst

 

Einmal mehr musste ich erkennen, dass man im Leben viel verpassen kann, wenn man nicht gewillt ist, über seinen eigenen Schatten zu springen. Oder über selbigen geschubst zu werden.

 

Aus heutiger Sicht kann ich ganz klar sagen, dass sich meine Wahrnehmung bezogen auf Whisky und Whiskey seit diesem Tag um einige Facetten erweitert hat. Es hat im Folgenden nicht lange gedauert, bis ich mir meinen ersten Bourbon gekauft habe. Gefolgt von einem weiteren Bourbon. Habe ich mich in den hiesigen Geschäften (Supermärkten und Discountern, keine Fachgeschäfte) umgeschaut, hätte ich die Kette von Bourbon- oder Tennessee-Whiskey-Käufen munter fortsetzen können. Nun wollte ich aber nicht mehr nur sehen, was Discounter und Supermärkte so alles an amerikanischem Whiskey im Sortiment hatten. Also begab ich mich ins Fachgeschäft. Dort angekommen, wurde mir empfohlen, doch einmal einen Rye zu probieren.

 

Dass es Rye gab, war mir nicht nur durch Don McLean bekannt, der 1971 in seinem Song „American Pie“ die Textzeile „And them good ole boys were drinking whiskey and rye“ untergebracht hatte. Doch gekostet hatte ich diese Sorte Whiskey bis dato noch nie. Ich ging sogar so weit, mich an diesem Tag zu einem Blindkauf hinreißen zu lassen und schnappte mir den Bulleit 95 Rye Frontier. „Für knapp über zwanzig Euro tut es nicht weh“ dachte ich, auch wenn mir das Ergebnis dann doch nicht schmecken sollte. So schenkte ich ihn zu Hause ein und war hin und weg.

 

Roggen Roll

 

Mit dem Bulleit 95 Rye Frontier hatte ich für meinen Geschmack einen Volltreffer gelandet. Zwar bin ich nach wie vor Fan von rauchigen Whiskys und liebe die Balance zwischen Sherry- und Bourbon-Fässern. Die unglaublich leckere Pfirsichnote und die einhergehende Würzigkeit dieses Whiskeys, haben mich allerdings von Beginn an überzeugt.

 

Also stellte ich mir die Frage, was genau denn Rye Whiskey eigentlich ist, wie er hergestellt wird und wo der Unterschied zwischen einem Rye und einem Bourbon liegt.

 

Per Gesetz darf ein Rye Whiskey erst Rye Whiskey genannt werden, wenn seine Maische zu mindestens 51% aus Roggen besteht und er für mindestens zwei Jahre in ausgekohlten Eichenfässern gereift hat. Zudem steht geschrieben, dass er auf nicht mehr als 80% vol. gebrannt werden darf.

 

Wer sich nun fragt, aus was die restlichen 49%, die nicht Roggen sind bestehen, dem sei nun geholfen. Diese bestehen in der Regel aus Mais und gemälzter Gerste.

 

Umgekehrt gestaltet es sich bei Bourbon. Dieser muss zumindest 51% Maisanteil aufweisen, höchstens 80%. Der Rest besteht entweder aus Roggen oder Weizen sowie einer Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste.

Liegt der Maisanteil bei über 80%, so handelt es sich übrigens um einen Corn Whiskey. Dieser darf nämlich wiederum nicht weniger als 80% Maisanteil aufweisen.

Zudem darf der Alkoholgehalt des werdenden Bourbon beim Einfüllen ins Fass nicht über 80% vol. liegen und der Whiskey muss mindestens zwei Jahre in frisch ausgebrannten, neuen Eichenfässern gelagert haben. Ist der Bourbon weniger als vier Jahre alt, so muss dies auf der Flasche vermerkt werden. Zu guter Letzt darf der Alkoholgehalt bei Abfüllung des Whiskeys nicht unter 40% vol. liegen.

 

Den Zusatz „Straight“ (z.B. Straight Rye Whiskey oder Straight Bourbon Whiskey) erhalten im übrigen nur Whiskeys, die exakt nach der vorgegebenen Machart erzeugt werden. Fehlt der Zusatz „Straight“, so ist davon auszugehen, dass bei der Herstellung eine oder mehrere der rechtlich benannten Vorgaben nicht erfüllt wurden.

 

Das Gleiche gilt im Übrigen für Tennessee Whiskey. Vermutlich halten viele Leute Jack Daniel's für einen Bourbon, was im Grundsatz zwar stimmen mag, sich jedoch durch eine kleine Nuance unterscheidet.

Beim Tennessee Whiskey kommt der sogenannte Lincoln County Process zu tragen. Hierbei wird der Whiskey durch eine etwa drei Meter dicke Schicht aus Zucker-Ahorn-Holzkohle gefiltert, was bis zu zwölf Tage in Anspruch nimmt. Dies soll den Whiskey von Unreinheiten befreien und ihn besonders geschmeidig machen.

 

Den Rang abgelaufen

 

Bereits im 17. Jahrhundert bauten irische und schottische Siedler in den USA Roggen an. So liegt es nahe, dass schon zu dieser Zeit Rye Whiskey gebrannt wurde. Damals insbesondere in den Staaten Pennsylvania, Kentucky und Maryland.

Bis zum Ende der Prohibition im Jahre 1933, wurde in den USA mehr Rye als Bourbon Whiskey konsumiert. Dies änderte sich im Laufe der Zeit, da die Leute mehr und mehr Geschmack an leichteren Whiskeys fanden und der Rye durch seinen intensiv fruchtigen und würzigen Charakter, gezwungenermaßen in den Hintergrund trat. Ein weiterer Aspekt liegt in der Tatsache, dass der Anbau von Mais zu dieser Zeit stark zunahm, während der Roggenanbau verhältnismäßig zurückging.

 

Wer sich heute eine Flasche Rye ansieht, der liest auf dem ein oder anderen Etikett den Hinweis, dass dieser Rye auf ein Verfahren oder Rezept zurückgeht, das vor der Prohibition, also vor 1920 angewandt wurde. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Jim Beam Straight Rye Whiskey, auf dessen Etikett gut lesbar „Pre-Prohibition Style“ geschrieben steht.

 

Also „Why Rye?“

 

Wir von Whisky in Deutschland halten ein Credo sehr hoch: Whisk(e)y ist und bleibt Geschmackssache. Das ist gut und das soll auch so sein.

 

Wir haben in den letzten Monaten unsere Weichen ein wenig auf „Rye“ gestellt und somit einen Bahnhof renoviert, den viele Züge in der Vergangenheit ohne Halt passiert haben. Das Spiel mit Frucht, mit Würze, mit Alkoholgehalt, mit Reifezeit und nicht zu vergessen, dem Roggengehalt, hat uns in ihren Bann gezogen.

 

Selbst in Deutschland ist es nicht mehr abwegig sich dem Thema Rye zu widmen. Einer der ersten (und besten) Rye Whiskeys, die ich bis zum heutigen Tage verkostet habe, kommt aus der Schmiede der Spreewod Distillers. Er heißt Stork Club Straight Rye Whiskey und wird im Spreewald, in der Nähe von Berlin, hergestellt. Eine kleine Granate, wenn man bedenkt, dass sie mit 55% vol. doch zu den eher stärkeren Abfüllungen zählt. Das ist insofern wunderbar, als dass man sich beim Verkosten richtig viel Zeit nehmen und mit Einsatz einer Pipette und ein wenig Wasser, an den Reglern drehen kann.

 

Es ist übrigens kein Geheimnis, dass vereinzelte US-Amerikanische Whiskey-Destillerien ihren Roggen im Spreewald kaufen, um daraus ihren Whiskey herzustellen. Na wenn das kein Qualitätsmerkmal ist!

 

Und daher können und wollen wir jedem Whisky- und Whiskey-Trinker und jeder Whisky- und Whiskey-Trinkerin wärmstens empfehlen, sich dann und wann ein Glas leckeren Rye Whiskeys einzuschenken und ihn einfach nur zu genießen.

 

Wir haben Ihnen und Euch eine kleine Übersicht, leckerer Rye Whiskeys zusammengestellt, die es sich in jedem Fall zu verkosten lohnt.

Diese befindet sich gleich unter dem englischen Text.

      

In diesem Sinne: Lasst's euch schmecken!

 

 

And now in English!

 

 

Why Rye?

 

A (little) Ode to Rye Whiskey

 

Most people get in touch with whisky or whiskey at some point in their lives. Especially at a young age, when the willingness to experiment with alcoholic beverages is even higher, one likes to mix together what can be mixed together.

 

One of the drinks that usually "slips" into a cocktail is whiskey. Jack Daniel's, Jim Beam and others of their kind. Unfortunately, this often leads to these drinks being spurned with memories of past excesses, in later years.

 

Because of that, I've already dealt with many people in my life who have defied American whiskey or American-style whiskey, simply with a distorted grimace.

 

I also belonged to this kind of man. Not because I used to pour too much of Jacky Cola into myself, but because the merchandising for Jack Daniel's Old No. 7 is not a thing I am comfortable with. The bottle of a fine drink like whiskey should not be advertised between the legs of a woman.

 

For many years there was no American whiskey in my collection. Not a single one. Until one day I was ripped off and still liked it.

 

All Banana

 

If you read the tasting notes on this blog, you will be able to read tasting notes that are generated during tastings that take place via Skype. Due to the fact that my blog partner Nick lives in Munich, but I myself in Stuttgart, we often have no choice but to send samples back and forth and then taste them via Skype. This might sound like little ambiance, but it is also very well feasible, pushing the technical pitfalls here and there aside.

 

The benefit of sending back and forth is that you can include a blind sample once in a while into the delivery and surprise your counterpart. A few years ago, I just received such a sample from Nick, which we tasted one fine evening. I was kindly pointed out that this is an American whiskey. However, I did not get more information.

 

When we poured the whiskey into the glass, wonderful wood and vanilla notes rose to my nose, followed by a wonderful banana note. The whiskey tasted sweet, with a slight hint of smoke on the finish. Well, I already knew in advance that Nick was allowed to call some high quality Americans his own, so I was puzzling my way through his collection, unaware of the fact that the guy with the roguish grin on his face handed me a Jack Daniel's Old No. 7.

 

Shoved Over the Own Shadow

 

Once again, I realized that in life you can miss a lot if you are not willing to jump over your own shadow. Or to be shoved over it.

 

From today's point of view, I can clearly say that my perception of whisky and whiskey has expanded by a few facets since that day. It did not take long until I bought my first bourbon. Followed by another bourbon. Had I looked around in the local shops (supermarkets and discounters, no specialty shops), I could have cheerfully continued the chain of bourbon or Tennessee whiskey purchases. But now I did not just want to see what discounters and supermarkets had of American whiskey in their assortment. So I went to the specialty shop. Once there, I was recommended to try a Rye.

 

The fact that Rye existed was not only familiar to me from Don McLean, who in 1971, in his song "American Pie", had the text line "And them good ole boys were drinking whiskey and rye". But I had never tasted this variety of whiskey until now. I even went so far as to make a blind purchase that day and grabbed the Bulleit 95 Rye Frontier. "For just over twenty euros it does not hurt," I thought, even if I did not like the result. So I poured it at home and was blown away.

 

Rye 'n' Roll

 

With the Bulleit 95 Rye Frontier I had landed a hit for my taste. Although I'm still a fan of smoky whiskies and love the balance between sherry and bourbon barrels. However, the incredibly delicious peach note and the accompanying spiciness of this whiskey convinced me right from the start.

 

So I asked myself what exactly is Rye Whiskey, how is it made and what is the difference between a Rye and a Bourbon?

 

By law, a Rye Whiskey may only be called Rye Whiskey if its mash consists of at least 51% rye and has matured in charred oak barrels for at least two years. It is also written that it may not be distilled with more than 80% vol.

 

Who now wonders what the remaining 49%, who are not rye consist of, will now be helped. They usually consist of corn and malted barley.

 

The reverse is true for Bourbon. This must have at least 51% corn content, at most 80%. The remainder consists either of rye or wheat and a mixture of malted and unmalted barley.

By the way: If the corn content is more than 80%, then it is a Corn Whiskey. In turn, this must not be less than 80% corn.

In addition, the alcohol content of the nascent Bourbon when filling into the barrel must not exceed 80% vol. and the whiskey must have been stored for at least two years in freshly roasted new oak barrels. If the bourbon is less than four years old, this must be noted on the bottle. Last but not least, the alcohol content when bottling the whiskey must not be below 40% vol.

 

The addition "Straight" (for example, Straight Rye Whiskey or Straight Bourbon Whiskey) receive only whiskeys, which are produced exactly according to the specified style. If the suffix "Straight" is missing, it can be assumed that one or more of the legally specified specifications were not met during manufacture.

 

The same goes for Tennessee Whiskey, by the way. Presumably, many people consider Jack Daniel's to be a bourbon, which may be true in principle but is slightly different in fact.

When it comes to Tennessee Whiskey you might hear of the so-called Lincoln County Process. Here, the whiskey is filtered through a layer of sugar-maple charcoal about three meters thick, which takes up to twelve days to complete. This is to free the whiskey of impurities and make it particularly supple.

 

Replaced

 

In the early 17th century, Irish and Scottish settlers cultivated rye in the United States. So it stands to reason that already at this time Rye Whiskey was made. Especially in Pennsylvania, Kentucky and Maryland.

Until the end of prohibition in 1933, more Rye was consumed in the US than Bourbon whiskey was. This changed over time, as people found more and more taste in lighter whiskies and Rye was forced in the background because of his intense fruity and spicy character. Another aspect lies in the fact that the cultivation of maize at this time increased strongly, while the rye cultivation relatively decreased.

 

If you look at a bottle of Rye today, you'll notice on one or the other label that this Rye goes back to a procedure or recipe that was used before prohibition, which means before 1920. A prime example of this is the Jim Beam Straight Rye Whiskey, on its label readable "Pre-Prohibition Style" is written.

 

So "Why Rye?"

 

We at Whisky in Deutschland hold one credo very high: Whisk(e)y is and remains a matter of taste. That's good and that's the way it should be.

 

In recent months, we have set our course a little on "Rye" and thus refurbished a station that many trains have passed without stopping in the past. The game with fruit, with seasoning, with alcohol content, with maturity and not to forget, the rye content, has cast us under its spell.

 

Even in Germany, it is no longer absurd to devote yourself to the subject of Rye. One of the first (and best) Rye whiskies I've tasted to date comes from the forge of the Spreewod Distillers. Its name is Stork Club Straight Rye Whiskey and it is produced in the Spreewald, near Berlin. A small grenade, considering it is 55% vol. so one of the more powerful bottlings. This is wonderful because you can take a lot of time while tasting and with the help of a pipette and a little water, turn on the knobs.

 

By the way, it is no secret that some American whiskey distilleries buy their rye in the Spreewald to make their whiskey. Well, if that is not a quality feature!

 

And so we can and want to highly recommend every whisky and whiskey drinker to pour a glass of delicious Rye whiskey now and then and just enjoy it.

 

We have put together a small overview of delicious Rye whiskies for you who are definitely worth a try.

  

In this sense: Enjoy yourselves!



Leckere rye whiskeys / Delicious rye whiskies


BULLEIT 95 RYE FRONTIER WHISKEY

 

Mit einem Roggenanteil von 95% ist der Bulleit Rye sehr aromatisch und kräftig im Geschmack. Er reifte mindestens vier Jahre in amerikanischen Weißeichenfässern und wurde mit 45% vol. abgefüllt. 

Die Aprikosennote ist angenehm kräftig, aber nicht aufdringlich. In diesem Preissegment ein absolutes Schnäppchen.

 

Der erste Rye, den wir je gemeinsam verkostet haben, dies allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit, weshalb er noch nicht in unserer Riege der verkosteten Whiskeys zu finden ist. Die Betonung liegt auf "noch"...

 

Gesehen bei Bestwhisky für 24,90 €/0,7 Liter.

 

 

BULLEIT 95 RYE FRONTIER WHISKEY 

 

With a rye content of 95%, the Bulleit Rye is very aromatic and strong in flavor. It matured for at least four years in American white oak barrels and was bottled at 45% vol.

The apricot note is pleasantly strong, but not intrusive. In this price segment an absolute bargain.

 

The first Rye we've ever tasted together, but to the exclusion of the public why it is not yet in our roster of tasted whiskies. The emphasis is on "yet" ...

 

Seen at Bestwhisky for 24.90 €/0.7 liters.


JIM BEAM RYE "PRE-PROHIBITION STYLE"

 

Ein sehr gut gelungener Rye! Hier passt vom Geschmack bis hin zur Aufmachung einfach alles. Da wir diese Variante bereits verkostet haben, verlinken wir schlicht unsere Tasting Notes und zwar genau HIER.

 

Gesehen bei amazon.de für 14,99 €/0,7 Liter.

 

 

JIM BEAM RYE "PRE-PROHIBITION STYLE"

 

A very good Rye! Everything fits from the taste to the presentation. Since we have already tasted this variant, we simply link our tasting notes right HERE.

 

Seen at amazon.de for 14.99 €/0.7 liters.


RITTENHOUSE RYE

 

Ein kräftiger, würziger Rye, der mit seinen 50% vol. sofort eine wärmende Wirkung entfaltet. Der Rittenhouse Rye reifte mindestens vier Jahre in amerikanischen Weißeichenfässern. Er stammt im Ursprung aus der Schmiede von Heaven Hill und war vor der Prohibition ein fast Markt dominierender Whisky (laut Schreibweise auf dem Etikett ohne "e"). Das können wir gut verstehen, denn neben der Kraft dieses Whiskys, entfalten sich wunderbar fruchtige Noten, die einem sofortige Entspannung bringen.

 

Gesehen bei Bestwhisky für 32,00 €/0,7 Liter.

 

 

RITTENHOUSE RYE

 

A strong, spicy Rye, with its 50% vol. it immediately has a warming effect. The Rittenhouse Rye matured for at least four years in American white oak barrels. It originates from the forge of Heaven Hill and was a nearly market dominating whisky (according to the label there's no "e") before Prohibition. We can understand that well, because in addition to the power of this whisky, it is able to unfold wonderfully fruity notes that bring immediate relaxation.

 

Seen at Bestwhisky for 32,00 €/0,7 liters.


ROUGHSTOCK MONTANA STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Seit über 100 Jahren gab es keine Whiskey-Destillerie, die in Montana legal Whiskey produziert hat, bis Roughstock sich vornahm, diese Lücke zu schließen. So wurde 2005 im ca. 38.000 Einwohner fassenden Bozeman, nicht weit vom Yellowstone National Park, die Roughstock Distillery errichtet. Leider war es ihr, stand heute, nicht vergönnt, lange zu bestehen. Die Destillerie wurde im Jahr 2017 geschlossen, da das Pachtverhältnis nicht weiter Bestand haben konnte. 

 

Der Roughstock Rye selbst ist daher ein sterbender Whiskey, was absolut schade ist, da es sich um einen Whiskey handelt, der zu 100% aus Roggen hergestellt wurde. Dies verleiht ihm einen besonderen, aber auch atypischen Charakter. 

 

Aber lest selbst: Tasting Notes

 

Gefunden bei Bestwhisky für 39,90 €/0,7 Liter.

 

 

ROUGHSTOCK MONTANA STRAIGHT RYE WHISKEY

 

For over 100 years, there was no whiskey distillery that legally produced whiskey in Montana until Roughstock set out to fill that gap. In 2005, the Roughstock Distillery was built in Bozeman, which has about 38,000 inhabitants and is not far from Yellowstone National Park. Unfortunately, the distillery was not granted to survive very long. It was closed in 2017 because the of the lease.

 

The Roughstock Rye itself is therefore a dying whiskey, which is a pity, since it is a whiskey made from 100% rye. This gives him a special, but also atypical character.

 

But read yourselves: Tasting notes

 

Found at Bestwhisky for 39,90 €/,07 liters.


SAZERAC STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Dieser Rye stammt direkt aus dem Herzen New Orleans. Er wurde bereits im frühen neunzehnten Jahrhundert hergestellt und ist nach dem Sazerac Coffee House benannt, das ebenfalls in New Orleans zu finden ist. Hier wurde auch der gleichnamige Cocktail erfunden.

Heute gehört Sazerac zu Buffalo Trace, die selbst für ihren Bourbon Bekanntheit erlangt haben.

 

Sein würziger Charakter erinnert an Anis, Vanille, Pfeffer und Lakritze. Er ist in einer sechsjährigen (siehe Bild) und einer 18-jährigen Variante erhältlich, was für einen Rye Whiskey ein ausgesprochen stolzes Alter ist.

 

Gesehen bei Bestwhisky für 69,90 €/0,7 Liter.

 

 

SAZERAC STRAIGHT RYE WHISKEY

 

This Rye comes straight from the heart of New Orleans. It was made as early as the early nineteenth century and is named after the Sazerac Coffee House, which can also be found in New Orleans. The same named cocktail was also invented here.

Today, Sazerac belongs to Buffalo Trace, who have gained notoriety for their Bourbon.

 

Its spicy character is reminiscent of anise, vanilla, pepper and liquorice. It is available as a six-year-old (see picture) and an 18-year-old version, which is a very proud age for a Rye Whiskey.

 

Seen at Bestwhisky for 69.90 €/0.7 liters.


STORK CLUB STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Schlicht und einfach wundervoll. Wie im obigen Artikel bereits erwähnt, stammt dieser Whiskey aus dem Spreewald, nahe Berlin. Mit 55% vol. ein kräftiges Kerlchen, das gerne auch mit einem Schuss Wasser verdünnt werden möchte.

 

Auch hier raten wir einfach dazu, sich unsere Tasting Notes zu Gemüte zu führen.

 

Gesehen bei Bestwhisky für 42,50 €/0,5 Liter.

 

 

STORK CLUB STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Simply wonderful. As already mentioned in the above article, this whiskey comes from the Spreewald, near Berlin. With 55% vol. a strong guy who would like to be diluted with a splash of water.

 

Again, we advise you to read our tasting notes.

 

Seen at Bestwhisky for 42,50 €/0.5 liters.


WILD TURKEY KENTUCKY STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Aus der Riege der in diesem Artikel vorgestellten Rye Whiskeys, sticht der Rye von Wild Turkey durch seine markante Würzigkeit hervor. Seine 50,5% vol. verleihen ihm einen kräftigen Auftritt, der sicher nicht jedermanns Sache sein dürfte. Wer aber auf Kräuter und Gewürze steht, der ist hier goldrichtig.

 

Gesehen bei Bestwhisky für 36,50 €/1 Liter.

 

 

 

WILD TURKEY KENTUCKY STRAIGHT RYE WHISKEY

 

Out of the squad of Rye Whiskies featured in this article, the Rye of Wild Turkey stands out for its distinctive spiciness. Its 50.5% vol. give it a strong appearance, which certainly should not be for everyone. But if you like herbs and spices, this is the place for you.

 

Seen at Bestwhisky for 36,50 €/1 liter.


WOODFORD RESERVE KENTUCKY STRAIGHT RYE WHISKEY (BATCH 12)

 

 

Bei diesem Rye haben wir das Glück erfahren zu dürfen, dass er zu 53% aus Roggen besteht und damit die Vorgabe von 51% Roggenanteil knapp erfüllt.

 

Noten von Pfeffer, Tabak und ausgeprägter Frucht dominieren das leckere Bild dieses Whiskeys. Wer bis dato nur den Woodford Reserve Bourbon gekostet hat, der sollte sein Portfolio um diesen Rye erweitern.

 

Gesehen bei Bestwhisky für 39,90 €/0,7 Liter.

 

 

WOODFORD RESERVE KENTUCKY STRAIGHT RYE WHISKEY (BATCH 12)

 

With this Rye, we were lucky enough to learn that it consists of 53% rye and just barely meets the 51% rye requirement.

 

Notes of pepper, tobacco and pronounced fruit dominate the delicious image of this whiskey. One who has tasted only the Woodford Reserve Bourbon, should expand his portfolio with this Rye.

 

Seen at Bestwhisky  for 39,90 € / 0,7 liters.

 

Bilder und Texte: Manu